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Sofia Goggia

Veröffentlicht

Sa 09 Februar, 2019

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Bergamo, den 15. November 1992

24 Jahre alt

Studentin der Politikwissenschaft

Athletin des Sportclub der Guardia di Finanza

4 Disziplinen (Abfahrt, Super-G, Gigant, Kombination)

13 Podestplätze in den Jahren 2016/2017 (5 in der Freiabfahrt, 3 im Super-G, 4 im Gigant, 1 in der Kombination). Sie schlug Deborah Compagnonis Rekord.

Zwei Siege in der Weltmeisterschaft

Beste Platzierungen in der Generaltabelle: 3. Platz 2017 mit 1197 Punkten

Eine Bronzemedaille im Gigant beim Weltmeisterschaft in Sankt Moritz.

Sie ist die erste Italienerin in der Skigeschichte, die in vier Disziplinen auf dem Cdm-Podest stand: sie forderte nämlich den zweiten und den dritten Platz im Gigant in Sestriere Killington für sich ein; in Lake Louise bekam sie den zweiten Platz in der Abfahrt und den dritten im Supergigant; in der Disziplin der Kombination erreichte sie den dritten Platz in Val d‘Isère. Dank Sofia Goggia schaffte es die italienische Frauenmannschaft auf drei Podestplätze in der Disziplin der Kombination im Weltcup: die anderen beiden Podestplätze verdankte das Team Biana Perez, die in der Saison 1993/1994 die Bronzemedaille in St. Anton und Sierra Nevada erhielt. Goggia hat desweiteren vier Juniorenmeistertitel gewonnen.

Mit Blick auf die Saison 2016-2017 wurde Goggia in die polyvalente Nationalmannschaft eingegliedert, die sich nur für die Athletinnen mehrerer Disziplinen eignet. In dieser Saison gelang ihr der endgültige Durchbruch an die Weltspitze. Am 26. November 2016 stieg sie mit Platz drei im Riesenslalom von Killington erstmals auf das Podest; ihre ersten Weltcupsiege feierte sie am 4. und am 5. März 2017 in Pyeongchang-Jeonseon, indem sie sich die Goldmedaille in der Abfahrt und im Super-G sicherte. Mit 1197 Punkten lag sie auf dem dritten Platz in der Generaltabelle 2016-2017 – ein absoluter Rekord für eine italienische Athletin, auch da sie Karen Putzers Rekord brach. Im Allgemein stand sie dreizehnmal auf dem Podest: dadurch bestimmte sie einen neuen Nationalrekord, indem sie Deborah Compagnonis Rekord übertraf. 

Zu weiteren Erfolgen zählen ein zweiter Platz in der Abfahrt, ein dritter im Gigant, ein sechster im Super-G und ein achter in der Alpinkombination. Sie sitzt auf mindesten einem Podest in jeder Disziplin: das ist ein weiterer Rekord im Nationalbereich.

Außerdem nahm sie an der Weltmeisterschaft in Sankt Moritz 2017 teil: hier gewann sie die Bronzemedaille im Reiseslalom, die einzige von Italien gewonnene Medaille; sie sicherte sich den vierten Platzt in der Abfahrt und den zehnten im Super-G; in der Kombination flog sie in der zweiten Runde raus. Bei den XXIII. Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang, ihrer ersten Teilnahme an den Olympischen Winterspielen, gewann sie die Goldmedaille in der Abfahrt – vor der Norwegerin Ragnhild Mowinckel und der Amerikanerin Lindsey Vonn. Sie ist damit die erste italienische Olympiasiegerin in dieser Disziplin. Auch erreichte sie zwei elfte Plätzen im Riesenslalom und im Super-G am 21.