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Michele Boscacci

Veröffentlicht

Sa 09 Februar, 2019

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Alpinskilauf

 

Er ist am 4. Januar 1990 in Sondrio geboren. Schon mit fünf Jahren begann er mit dem Skilaufen. Am Anfang ist sein Opa Umberto derjenige, der ihn begleitete und seine Leidenschaft förderte: eine große Leidenschaft, die die Familie Boscacci seit drei Generationen prägt.

Sein Opa zeigte ihm die Wettkämpfe des Vaters Graziano, der in jenen Jahren die Geschichte des Alpinskilaufs schrieb. Michele wächst mit dieser Prägung auf und nimmt schon bald an seinen ersten Wettrennen teil. Schon als Kind hat er das Zeug zum Sieger.

Die Jahre vergingen und bald darauf wurde der Sport etwas Ernstes. Mit 14 nahm er an seinem ersten PierraMenta 2004 teil. Einige Jahre später, und zwar 2008, tritt er zum ersten Mal der Juniornationalmannschaft bei. Noch im selben Jahr wurde er Zweiter sowohl bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz, als auch beim Europacup. Danach gewinnt er den wichtigen PierraMenta mit seinem treuen Kollegen Robert Antonioli.

Im folgenden Jahr nimmt er an den europäischen Championships teil, die in Italien stattfanden. Auch dieses Mal erreichte er großartige Ergebnisse und wurde Fünfter in der Juniorkategorie. Im Team mit Robert gewinnt er den PierraMenta aber sie erhalten fälschlicherweise eine Strafe, die sie auf die dritte Stellung zurücksetzt. Mit seinen Freunden Filippo Righi und François Cazzanelli nimmt er am Mezzalama teil aber nur als Vorläufer, denn wegen seines jungeren Alters durfte er an diesem wichtigen Wettbewerb nicht teilhaben. Trotzdem platziert er sich insgesamt auf den siebten Platz.

2010 begann er er mit einem erfolgreichen Saisonsanfang. Michele gewinnt den 25. Valtellina Orobie in seiner Heimatstadt, und zwar auf seinem bekanntesten Trainingsfeld. Er gewinnt die erste Etappe des Junior-Weltcups im Paar mit seinem Kollegen Robert. Mit ihm gewinnt er auch den PierraMenta. Er feiert auch den italienischen Junior-Titel und wird Zweiter bei dem Weltchampionship in Andorra. Bei dem Finale des Junior-Weltcups steht er auf der Podestspitze und gewinnt die Meisterschaft 2010.

Am Saisonsende nimmt er am großen schweizer Rennen „Pattruilles des Glaciers“ teil: zu seinem Team gehörten dabei Robert Antonioli und der Schweizer Alan Tissiere.

2011 erlebt er seine erste Saison in der Espoir-Kategorie. Das bedeutet, neben den stärksten Athleten zu rennen, denn die Resultate der Espoir-Athleten erscheinen auch in der Senior-Kategorie.

Der wichtigste Sieg der Saison erlangte er am 24. Februar 2011 in der Espoir-Weltmeisterschaft in Cluat. Die Saison wird auch durch den Sieg bei Weltcup gefeiert und durch die siebte Platzierung in der Senior Kategorie.

2011 nimmt Michele mit Robert Antonioli und dem Spanier Marc Pinsac an der XVIII Edition der MessaLama teil: die drei Espoir-Athleten erreichen einen überraschenden dritten Platz.
Im Paar mit seinem Kollegen Robert wird er Sieger beim PierraMenta Espoit 2011 und steigt im Generalranking auf den neunten Platz auf.

2012 beginnt mit zwei Siegen bei Trofeo Crazy Idea und bei Memorial Stedile und einem zweiten Platz hinter dem Sieger Kilian im Saalbhach bei der Mountain Attach 2012. Nach einer schwierigen Zeit kommt er auf die Podestspitze bei Sellaronda im Paar mit Holzknecht: hier streifen sie den Rekord auf einer längeren Strecke im Vergleich zur Vergangenheit.

Er erzielte den zweiten Platz beim Gran Paradiso im Paar mit Antonioli, mit dem er auch die italienischen Team-Meisterschaft gewinnt. Damit siegte er auch beim Pitturina Skyrace 2012. Ein weiterer Sieg folgte bei der italienischen Vertical-Meisterschaft in der Espoir-Kategorie in Aprica Er wird Fünfter im Generalranking und Zweiter in der italienischer Staffelmeisterschaft in Aprica.